Die Externsteine

Die Externsteine im Teutoburger Wald zwischen Horn und Detmold sind ein einzigartiges Natur- und Kulturdenkmal.

Die fünf Sandsteinfelsen wurden bei der Auffaltung des Gebirges senkrecht gestellt und in den vergangenen 65 Millionen Jahren freigespült. Besonders große Faszination üben die an den Externsteinen von Menschenhand geschaffenen Anlagen aus. Über ihre ursprüngliche Bedeutung gibt es seit Jahrhunderten unterschiedliche Auffassungen.

Nach dem heutigen Stand der wissenschaftlichen Forschung wurden die Anlagen im Hochmittelalter (11./12. Jahrhundert) im Auftrag der Äbte von Werden-Helmstedt geschaffen. Sie sind sehr wahrscheinlich eine freie Nachbildung der Jerusalemer Heilig-Grab-Stätten: Das offene Rundbogengrab steht stellvertretend für das Grab Christi, die Grottenanlage erinnert an die Kreuzauffindungsgrotte und die Höhenkammer an den Golgathafelsen, die Stätte der Kreuzigung. Das monumentale Relief der Kreuzabnahme, ein bedeutendes Kunstwerk der Spätromanik, ist der Schlüssel zum Verständnis der Anlage.

Sachwalter der Externsteine ist der Landesverband Lippe als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Er erhält und pflegt das Natur- und Kulturdenkmal und macht es der Öffentlichkeit zugänglich.

Auf diesen Internetseiten finden Sie umfangreiche Informationen zu den Externsteinen, bereitgestellt von der Schutzgemeinschaft Externsteine e.V.

Weblinks

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Natur trifft Kultur am Felsen

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